"Kopf gegen die wand dotz....."

hhhmm... ich lern es nicht... zu verstehen, dass Menschen so verschieden sind- jeder aus seiner Sicht lebt, liebt... ich lern es nicht, verbrauche kraft mich zu erklären und fühl mich unterlegen...Weil ich so sorgfältig, kraftintensiv filtern muß.
Gott durchschimmer mich...
Worte sind so eine Kraft in meinem leben, in Ehe und Familie- aufrichtend, stärkend aber auch eine Waffe, eine Chance, sich zu verlieren 
Gott durchschimmer mich...
Wie gut, dass du jedenfalls Hoffnung für mich hast

Ich bin eine Hinhörende- spüre Worte,oft schon vor dem Sagen, kann die Haltung dahinter oft erkennen. Eine Gabe und eine Last. Wie soll ich das abstellen, was ich alles wahrnehme? Die Nebentöne im Miteinander von Mutter und Kind, Freundinnen, Betenden.   Ohren zu ist leichter als gesagt. Und doch: Gottes Hinweise hören, nicht meine...Das ist mein Ziel.
An manchen Tagen- so wie heute- brauche ich nur Worte aus Musik und Bibel, Würde mich gern verkriechen.. und doch ruft mich Einkauf, Bedürfnisse der Kinder und Gruppenstunde ins Sprechen und Hören.
 Gott durchschimmer mich..

Gib mir die richtigen Worte,
gib mir den richtigen Ton
Worte zu finden und sie zu verbinden
gib mir genug davon.
Worte, die klaeren, Worte die stoeren, wo man vorbeilebt an dir;
Wunden zu finden und sie zu verbinden,
gib mir die Worte dafuer.

Gib mir die guten Gedanken,
nimm mir das Netz vom Verstand,
und lass mein Denken und Fuehlen vor dir spielen
so wie ein Kind im Sand.
Staunend und sehend, pruefend, verstehend, nehm ich die Welt an von dir;
sie zu durchdringen, dir wieder zu bringen
gib mir Gedanken dafuer.

Gib mir den laengeren Atem;
mein Atem reicht nicht sehr weit.
Ich will noch einmal verstohlen Atem holen
in deiner Ewigkeit.
Wenn ich die Meile mit einem teile, die er alleine nicht schafft;
Lass auf der zweiten mich ihn noch begleiten
gib mir den Atem, die Kraft.

aus: "Singet das Lied der Lieder" (Lieder fuer Jugendchoere); Hrsg. Klaus Heizmann

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