Väter ihren Job machen lassen!

meine Sorgenthemen vom letzten Post mit dem Vater der Kinder durchgedacht...

Guck mal an, wie sehr sich meine Betrachtungen verschieben...wenn ich es zulasse.

Henrik hat mir sehr schnell klar gemacht, als ich ihm das weinende Baby aus der Hand nehmen wollte " Du entscheidest nicht, wann ich Hilfe brauche! Das tue ich selber. ich bin der Vater dieses Kindes. Lass mich das sein.".
Die erste Zeit tappte ich immer wieder in die Falle und bekam dann zu hören: "Warum kommst du, ich bin hier! Lass mich machen!"

Ich kenne aus unserem Umfeld nur ingesamt 10 Väter, die sich diesen Platz  so erkämpft haben- uns OBERMUMMYS zurückgedrängt haben. ( Soll ich die Namen nennen:))Unsere Hebamme hat uns damals schon auf die kniffeligen Zeitpunkte für Väter hingewiesen ( wenn das Baby sich zB nicht vom Vater trösten lässt, darf der Daddy extra Kuschelzeiten beim Baden oder Wickeln nutzen...)

Mir wird oft gesagt, dass ich mich- im christlichen Sinn nicht unterordne. Ich finde, da hat für mich diese Unterordnung zum ersten Mal Relevanz gehabt. Henrik als Haupt der Familie anzuerkennen heisst: ihn Vater und Ehemann sein zu lassen. das Nörgeln und Entmündigen einzustellen.
Ich musste lernen und anerkennen: Henrik ist Vater. Er hat genauso viel  Erziehungskompetenz und -,-recht wie ich. Natürlich ist sein Ton rauer, seine Sicht viel lässiger oder deutlich strenger ( bei Pc  Zeiten zB), bringt er anders ins Bett. Aber wer bin ich, dass ich denke, ich kann es BESSER? ( Manchmal denle ich es tatsächlich... und dann spüre ich aber auch... nee, das ist doof so zu denken...)
 Übrigens findet das Haupt nicht, dass ich mich nicht unterordne- das ist mir am wichtigsten:)


Mir wurde einmal erklärt, dass die Frauen in diesem Handeln nicht nur den Männern weh tun. Sie prägen ihre Kinder: auf den Mann ist keinen Verlass. Der Vater sieht nur den Job. Wenn es Mutter nicht gibt, bist du verloren.
Das hat mich durchzuckt. Ich will, dass meine Kinder gut über Männer und Väter denken- nur so wird aus dem Sohn ein starker Mann.

Und die verschiedenen Begabungen bleiben: mit papa Zeitung lesen und Politik diskutieren, mit Mama kuscheln, mit Papa Splitter aus der Hand entsorgen, mit Mama Pflaster kleben und küsschen abholen.Mit Papa zum Notarzt, Zahnarzt, zur U.... mit Mama gar nicht:)

Nun bin ich 16 Jahre Mutter und muß doch immer wiederlernen: der Vater muß miterziehen.

Bei zwei Themen vom " ab wann " Post hat sich meine Beobachtung durch Henriks Ergänzungen bestätigt und er hatte gute Ideen aus dem Alltag dazu...Wie gut, dass meine Kinder einen VATER haben.

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