Kopfknoten

auf einmal ist es wieder soweit

Sorgen und Gedanken, Freude und Träumerein ergeben in meinem Kopf einen Knoten. Einen schmerzenden Haufen.

Auf das "Was ist denn?" das fragend aus den Augen meines Mannes an mich, könnte ich keine Antwort geben. Nur Fetzen ausspucken. Wie nach dem Versuch eine lange dünne Fadenspur, die sich verhedert hat auseinanderzupulen...mit einigen Rissen und Versuchen bleiben Fetzen.
Neben den Fetzen bleiben Gefühle, die sich noch weniger sortieren lassen.
Grau sind sie: aus Trauer, Liebe, Scham und Hoffnung zusammen gerührt zu einem grau...

Nach Kaffee und Schmerztablette schaue ich noch mal hin...zögernd...
Ich versuchen Gottes Sicht dazu zu nehmen.
Ahne- das entzerrt und entwirrt.

Kann Menschen loslassen, um sie weinen. meine Machtlosigkeit sehen und hinnehmen. Meine Bereitschaft zum Kampf ausdrücken. Kann bewusst mein Gefühl zu versagen verjagen... und lasse mich auch nicht durch das anklagende Haus im Staub, in dem wir leben neu verhaften.

Mut ist noch verdeckt. Resignation will das Grau weiterrühren.

Wie gut, dass mein Halt der Ideenstifter der Farben ist...Ich sehe die glitzernden Partikel rot udn grün im Grau noch nicht. Weiss aber
 sie
 sind
da

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