farbrausch

In den letzten Tagen waren wir noch recht spontan in Holland, bei Venlo. Dort wohnten wir in einem leider sehr gammeligen Ferienhaus aber mit wunderbarem Wald und Dünenbreich dabei. 1 A
jeden Tag haben wir es genossen dort spazieren zu gehen, die Farben und Herbstgefühle einzufangen. Als Familie zusammen zu sein.
Henrik verträgt die 2. Immunglobolin leider nicht so easy, wie die erste und war sehr ko und müde und trotzdem hat es für Schwimmbad, Bummeln und lesen gereicht. Genial war, dass uns Freunde besucht haben- einfach so einen Tage durch den Supermarkt stöbern, cafe trinken, sich über die Kids wundern und freuen. Kann ich nicht mit jedem.

Wie in jedem Urlaub hatten wir beim Spaziergang das Thema, warum wir so wenig Kraft für Freundschaften haben. So wneig Menschen ganz dicht an uns lassen. Für mich fühlt sich das mehr und mehr richtig an, denn ich habe schon so viele Menschen so arg dicht an mich herangelassen und dann sehr, sehr gelitten, dass ich  nicht so viel wert war als Freundin wie ich dachte....Ich bin müde neu in Freundschaften zu investieren und freu mich über Menschen, die es mit uns aushalten- auch nach Jahren.... die uns mal auf n Kaffee besuchen und nicht denken " sind wir jetzt beste Freunde?". Beim Nachhause fahren schrieb ich jemandem davon...von unserem Grübeln, einsam fühlen, zu müde sein es zu ändern. Er antwortete: " Wir sind eure Freunde... einfach so!" Wundervoll
Vielleicht müssen wir uns das öfter sagen?

Kommentare

  1. Ein schwieriges Thema, das mir auch immer wieder durch den Kopf geht und das wir schon so manches Mal durchgekaut haben... Ich bin durch einige negative Erfahrungen vorsichtig geworden, wohl weil ich Angst habe, wieder verletzt zu werden. Aber vielleicht bin ich auch nicht immer vorsichtig genug... Ich weiß es nicht, bin da manchmal hin- und hergerissen. Aber ich habe gemerkt, dass es nicht gut ist, wenn ich mich und meine Gefühlswelt von den Beziehungen zu anderen abhängig mache.

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