Neuanfang

ich liebe neues

das macht mich munter, das fordernde fördert mich.
In den letzten Wochen und Monaten habe ich eine Ahnung bekommen, wie sehr ich neu werden muß.

ich muß loslassen, neu denken üben, darf nach dem Prägen in der Familie nun begleiten und freigeben ( und das ist soooooooo grässlich und kein bisschen schön und kraftvoll)

ich rutsche dabei ins Vertrauen. neu und tiefer.
ich habe zum Beispiel in der letzten Woche etwas über das Vergeben im Kindergottesdienst gemacht. Und prompt werde ich gebeten meine Fehler anzusehen in Gesprächen, die ich viel zu lange aufgeschoben habe.

Ein Neuanfang
noch tut alles weh, wie Muskelkater, wie eine grad entstandende Wunde.
Selbstzweifel wollen anklagend um die Ecke gucken, dabei ist doch hier Raum für Neuanfang...
ich bin nicht gewohnt um Vergebung zu bitten und das Erschrecken über meine Spuren ist groß. Worte für meine Fehler zu finden und auch Worte für meine Verletzungen. Ungewohnt. Ratlos... ich wollte doch nur...

Wieso ist dieses Neuanfangen nach einem Konflikt anders, als das Neuanfangen einer Lebensphase?

Ich denke, es hat damit zu tun, dass Gott hier in mir Neues wirkt. Er ist derjenige, der aufräumt. Ich kann nicht wegsehen und mich auf den Thrill konzentrieren, planen und träumen, ich bin geerdet, durch die Erfahrung begrenzt zu sein...Und hier wirkt dann Gottes Idee von Jesus Beziehung:; ich kann NEU werden.


in Jesus eine neue Kreatur
nicht mehr die, an der die Missverständnisse kleben. Die einfach weiterstapft. Die schweigt anstatt zu reden. Die verletzt, bestimmt, ignoriert.
Nein, neues in mir beginnt

angesichts der Osterzeit reift in mir eine Ahnung: wow, dieser Neuanfang macht Sinn

Kommentare

Beliebte Posts