Was tut dir gut?

der Schmerz meines Kindes ist manchmal so groß, dass ich ihn beseitigen möchte.
Wer jetzt nicht weiß, was ich meine, der hat entweder wenig mitfühlende Anteile, keine Lust auf sein Kind, oder einen 20 Minuten alten Säugling.
Ganz egal ob Kolik mit 10 Lebenstagen (aua)
Übernachtungsherzklopfen beim Kiga mit 3 Jahren (bibber)
Frust vor allem, was nicht beim 1. Mal geklappt hat (Radfahren, Schwimmen, Brettspiel, telefonieren, tanzen)
Freundinnenfiesigkeiten von (6-66 Jahren)
oder eine Freundin, die nicht mehr Leben will. (ohne Worte)
Das ist für mich als Mutter der Härtefall im Loslassen.

Mein Kind muss zum Überleben lernen, dass es diese Krisen bewältigen wird. Nur mein Kind allein findet einen Weg und kann auch einen Weg finden.

Wer nun aus Sorge um meine Kinder das Jugendamt gerade anruft: ich spreche nicht von Mitfühlen, Umsorgen und Begleiten. Das ist nicht nur Typsache. das ist Elternpflicht und würde ich fluchen würde ich sogar Verd***** Pflicht sagen. Dazu gehört auch, sich UNBEDINGT Kommentare zu verkneifen: " war ja klar, bei den Freundinnen, die du dir aussuchst", "Sei nicht so empfindlich!", " jammer nicht!".
Aber:
Wir stehen jeden Tag in der Gefahr das Leben unseren leidenden Kindes zu leben.
Mir hilft es zu fragen: " Was hilft dir?" Okay, bis 3 Jahre gibt es wneig auswertbares Material aus dem Munde des Kindes. Aber dann sehr wohl.
Ich frage: "Wie kannst du es lösen?" So gebe ich dem Kind mein Vertrauen: du wirst es schaffen- so sehr es dich zerreisst. Du bist in der Lage dein Leben zu überleben.

Und ich, ich übe an meinem:)

Kommentare

  1. Kenn ich... Und zum Schmerz meiner eigenen Kinder kommt noch so mancher Schmerz meiner Schüler dazu. Manchmal gut, wenn ich nicht alles weiß. Als sich die Eltern eines Schülers trennten und ich sowohl vom Vater als auch von der Mutter persönlich mitbekam, wie sie um ihre Kinder stritten und sich gegenseitig versuchten zu übertrumpften, da kam ich mir fast selbst so vor, als wäre ich dieses Kind. Wobei bei den eigenen Kindern die Gefahr natürlich größer ist, dass ich mich zu sehr einmische. Und ich habe es auch schon paarmal erlebt, dass ich in Gedanken die schwierige Situation meines Kindes immer wieder durchspielte und kurz danach merkte, dass die Krise bei meinem Kind schon nicht mehr so schlimm war. Ich muss mich immer wieder bremsen, mich da nicht zu sehr einzumischen. Extrem war es, als eins meiner Kinder eine starke Schulangst hatte.

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