schwarze Füße

sich spüren und den Sommer verabschieden

mit unserer ElternKindgruppe haben wir gestern den perfekten Abschied vom Sommer gefeiert. Wir waren zu Gast bei www.diefarm-ingelheim.de .
Es war für mich als Mummy und Pädagogin ein Genuss zu sehen wie die Kinder nach einigen Momente Orientierung ins versunkene Spiel im Wald oder beim Rennen und Toben sich selbst gespürt haben.
Besser, als jede Therapie.
Einfach Augen auf, Herz auf und spielen.
Hinfallen, ein Seil umfassen, warten, teilen, ein Tier berühren.
Die Eltern wurden immer entspannter und entspannter und am Ende haben wir alle geseufzt, dass es so einen wundervollen Ort gibt und wir zur Ruhe kommen können.




Eine Frau merkte an, dass in auch ihrem Garten wilde Ecken und Feuerschale seien- aber viele haben nur einen Mini Balkon.
Je unruhiger die Kinder in unseren zähen und langen Nachmittagen werden, desto dringende müssen sie raus. Sich fühlen dürfen. Raus meint da nicht den nächsten c&A, sondern durch eine Wiese streifen, ein Gebüsch erkunden oder Steine Sammeln. Für mich waren diese Runden um das Feuchtbiotop meine Rettung. Ich wurde mit den Kindern ruhiger und konnte die Spirale aus Meckern und Schimpfen durchbrechen.
Sogar mit drei Mini Kids im Regen wurde bei uns die Stimmung besser- und sei es zuhause in der wärmenden Badewanne.

Nicht jedes Kind darf raus.
Ja- manche wollen nicht... wirklich?
Warum nicht den Herbst entdecken mit einem draußen Abendbrot auf dem Spielplatz.
Warum nicht nach den Hausaufgaben eine Runde Blumen pflügen oder Kastanien sammeln?
Warum nicht mit ner Freundin im Wald treffen- warum eigentlich nicht?






Eine Mummy erzählte mir gestern, dass ihr Sohn manchmal durchdreht. Zu viel Kraft hat. Ihr Mann schnappt ihn sich und sie zündeln an der Feuerschale herum...Ein paar Momente sitzen, beobachten, sich selbst atmen hören. Gott hat sich diese Pausen gut ausgedacht- nutzen müssen wir sie!

Ich will mir selbst diese Momente gönnen. Damit ich Kraft habe, meine Kinder zu begleiten. Und die brauche ich- wie jede Mummy.

Kommentare

  1. Danke für diese schöne Erinnerung an so (eigentlich) klare Sachen, die ich immer wieder vergesse.

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  2. Wir waren heute von morgens bis zum späten Nachmittag mit den ganzen Jungs der vierten Klasse hier: http://www.wald-rlp.de/index.php?id=228. Dort habe ich die gleiche Beobachtung gemacht, das hat mich total fasziniert!! Ein Förster hat uns die ganze Zeit im Wald begleitet und eigentlich hatte er auch einiges an Programm vorbereitet, aber das war gar nicht nötig, denn die Kids waren im Wald so glücklich und beschäftigten sich selbst. So bauten sie vormittags und nachmittags jeweils mindestens zwei Stunden lang Hütten. Ich dachte zwischendurch noch: Na, ohne Programm wird es denen bestimmt bald langweilig. Aber nein, die waren so vertieft ins Spielen, dass bei keinem einzigen Langeweile aufkam. Während die meisten Hütten bauten (und das wirklich sehr kreativ!!!) machten sich die anderen auf die Suche nach Mistkäfern und bauten für sie ein "Phantasialand" aus Blättern, Ästen und Baumrinde. War echt cool, in ihren Gesichtern die Begeisterung darüber zu sehen, wie die Käfer "Leonie", "Nancy", "Lucy", "Karl" (und wie sie alle genannt wurden :-) )dort herumliefen.

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