Zweifelwelle

grad rollt sie wieder über mich rüber

eine Zweifelwelle

ich weiß, wie wichtig es ist, dass Kinder sich an uns reiben, aber
wieso
trifft mich die Übellaunigkeit und Alltagswut immer wieder so sehr?

ich weiß, dass meine Begabungen deutlich in anderen Bereichen liegen, als Ordnung, aber
wieso
bin ich so am Limit, wenn ich in mein Wäschezimmer, das staubige Bad und die klebrige Küche sehe?

ich weiß, ich schaffe viel bei 30 Stunden Job, aber
wieso
bin ich so wenig spontan und zu erschöpft, um Gäste zu haben?

ich weiß, ich werde das Buchprojekt bewältigen, aber
wieso
bin ich so verunsichert, dass IRGENDJEMAND das lesen will?

Puh

Ich bin müde und zerknirscht, finde keine rechten Worte für Teens, mein Buch..

Ich bin kein Skalve meiner Ängst und Zweifel sein!

https://www.youtube.com/watch?v=5DckIHBF964
oder
https://www.youtube.com/watch?v=f8TkUMJtK5k

Lass mich in der Zweifelwelle von Gott halten, greife seinen Rettungsring

Kommentare

  1. Solche Gedanken kenne ich auch nur zu gut... Das mit der Welle und dem Rettungsring ist ein guter Vergleich und beim Lesen kam mir ein weiteres Bild in den Sinn: der Schild des Glaubens aus Epheser 6,16, mit dem wir alle Pfeile des Bösen auslöschen können.
    Ich liebe es, mir so etwas richtig bildlich vorzustellen und mir in Gedanken weiter auszumalen. :-) Wenn es nur ein Zweifelgedanke ist, dann ist das Abwehren noch nicht so anstrengend, aber wenn ein Zweifelpfeil nach dem anderen kommt - von vorne, hinten, rechts und links, dann wird es schwierig, sich nach allen Seiten hin zu verteidigen, dann werden wir schnell müde und kraftlos von den vielen Bewegungen. Vielleicht hat Gott ja einen Rundumschild für uns oder wir stehen Rücken an Rücken mit ihm und er hilft uns mit einem weiteren Schild beim Abwehren. Cool, dass wir mit seiner Hilfe rechnen dürfen, ich vergess das nur leider immer schnell in turbulenten Zeiten und brauch dann eine Zeitlang, bis ich mich wieder daran erinnere.

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  2. du bist eine echte Bildmalerin vor meinen Augen:)

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  3. Das kenne ich auch. Da steht man in seinem turbulentem Alltag, wird von Zweifeln und diesem Gefühl der Unfähigkeit geplagt und vergisst ganz, sich damit an Gott zu wenden. Erst einmal kämpft man und merkt schnell, das man es alleine gar nicht schaffen kann.

    Viele Grüße
    Andrea

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