unwirklich






Das Buch ist da….

„ Und wie geht es dir jetzt mit dem fertigen Buch?“, werde ich gefragt… Es ist ein seltsames Gefühl nach einem Jahr Arbeit ein Produkt in den Händen zu halten und noch einmal flammt meine Unsicherheit auf. 

Was habe ich schon zu sagen? Ist mein Mutter sein anders oder gar „besser“? Ist es nicht sogar ein bisschen peinlich, bei meinen "Fehlern" als Mutter nun mit einem Erziehungsbuch bekannt zu werden?

Ja, es ist ein bisschen berührend und das aus gutem Grund. Immer wieder bekomme ich Rückmeldungen, dass ich mich als Mutter besser nur äußern sollte, wenn meine Kinder super gelungen wären. So hoch wie innerlich meine Augenbrauen schnellen, kann ich sie äußerlich gar nicht ziehen...aber: das innerliche Verkrampfen und schlecht fühlen ist wie ein Reflex.
Ja, ich habe viele Chancen verstreichen lassen, viel zu oft geschimpft und zu wenig getröstet und gelacht.
Aber ich versuche meine Fehler zu Gott zu bringen und freue mich an den drei Helden, die Feste lieben, die teilen können, die beten und Jesus glauben, die allein zum Arzt gehen, die....

 
Nein- das Buch ist kein Zeugnis einer erfahrenen Pädagogin, sondern einen Einblick ins pochende Herz einer Familie: voller Mut und Zweifel, Worten und Schweigen und vielen Krümeln unter dem Esstisch. Mein Wunsch wäre, dass Eltern ihre wundervolle Aufgabe von Gott neu genießen können. Hinsehen! Hineinfühlen! Hinhören! udn vor allem

leicht nehmen- lachen- loslassen

Alle Diekmanns haben mit gedacht und ihre Beiträge sorgfältig kommentiert, Familie Wiesbach mussten ebenfalls mitgrübeln im Urlaub, Lisa und Mathis haben als Runing Gag oft gesagt “ Schreib das im Buch!“, Pauline und Christopher haben Korrektur gelesen…und ich hatte eine echt sehr liebevolle und entspannte Lektorin.
Daher sage ich: es ist unwirklich- es ist nämlich nicht nur MEIN Buch. Es ist ein Teamergebnis. DANKE!



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